Kategorie: GC Europa

Italien wir kommen

von abecodu E-Mail

Kalenderwoche 24 und 25 ging es für Blumi und mich ab in den Urlaub. Erst eine Woche an den Gardasee und dann eine Woche in die Schweiz. Auf dem Weg nach Italien haben wir Spirit und Mos in der Schweiz eingesammelt und sind dann gemeinsam weiter gen Süden.
Nicht wissend was da kommen könnte habe ich vorsichtshalber das Geko mal in die Reisetasche gesteckt.
Und das war gut so!!
Team-Schweiz war nämlich gleich hell auf begeistert von der Idee und hat kurzerhand eine Hand voll Listings rund um den Gardasee ausgedruckt. So verbrachten wir den ersten Urlaubsabend in Italien auf der Terrasse sitzend und wild auf den Knöpfen des GPS-Geräts rumdrückend. Die Bedienungsanleitung hats auch nicht grade leichter gemacht und so haben wir eine ganze Weile gebraucht, haben es dann aber auch ganz alleine geschafft und verstanden.

Gleich am nächsten Tag gings dann nach einer kleinen Erkundungsfahrt rund um den See nach Peschiera del Garda, wo ein gleichnamiger Multi liegt.
Dieser ist nicht schwer, aber aufgrund unserer nichtvorhandenen Erfahrung irrten wir schon eine weile etwas hilflos durchs geschäftige Treiben des kleinen Städtchens, wurden dann aber doch noch fündig und waren stolz wie Oskar auf uns selbst.

Und weils so schön war, sind wir am gleichen Abend noch, nach dem Abendessen und frisch geduscht, nochmal losgezogen an den in der Näher unserer Unterkunft liegenden Soldatenfriedhof. Auch hier spielte uns unser Unwissen einen Streich und verhalf uns am Ende zu einer umständlichen Klettereinlage über eine mit einem "Burggraben" eingefasste Friedhofsmauer.

Da das Team-Schweiz dann auch mit dem Geocaching-Virus infiziert war, haben wir uns am darauffolgenden Tag gleich daran gemacht die beiden nächsten Caches zu heben. Einen in Garda und einen in Affi. Beide nicht speziell erwähnenswert, aber für uns Anfänger echte Erfolgserlebnisse.

Auf unserem Ausflug nach Sirmione am nächsten Tag, konnten wir nicht nur in Sirmione sondern auch auf dem Weg zurück zur Wohnung an einem kleinen Hafen jeweils einen kleinen Cache mitnehmen.
Und dann wagten wir uns nochmal an IHN!
Wir waren blutige Anfänger, wir hatten am Tag davor stundenlang nach ihm gesucht und wir hatten den Ergeiz nochmal nach ihm zu suchen. Sicherlich, eigentlich waren wir schlecht ausgerüstet für so einen Ausflug, die einzige Taschenlampe die uns in der Höhle leuchtete war so eine winzige Schlüsselanhänger-Taschenlampe. Sie machte nicht hell, aber sie war praktisch im Handling, da man sie auch in den Mund nehmen konnte um beide Hände frei zu haben. Allerdings musste man den Knopf gedrückt halten damit das Licht anblieb, das könnte man als überdenkenswert bei dieser Technik bezeichnen.

Den letzten Tag unseres Gardaseeurlaubs nutzten wir dann noch für ein schönes Schlammbad bei diesem Cache.

Bleibt abschließend noch zu sagen: Manchmal ist mit Schlamm rumsauen richtig schön :-)