Kategorie: GC CH
Kleines Warm-Up gefällig?
Am Freitag Nachmittag stolperte ich über das Listing zu einem schnuckeligen Lostplace. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag und nach einer kurzen Rücksprache am Samstag gings dann am Sonntag auch los. Da ich eigentlich ungern zugebe, dass wir eigentlich keine Lust hatten den Berg zu erklimmen, aber keine Straße gefunden haben, die nicht mit einem Durchfahrtverbotenschild bestückt war, behaupte ich jetzt einfach mal, dass wir voller Tatendrang das Auto am Fuße des Berges abgestellt haben um dann diesen zu erklimmen. Ausserdem ist es ja nicht verkehrt nach dem langen und zugegeben faulen Winter sich mal wieder ein bisschen an der frischen Luft zu bewegen. Am Ziel angekommen erwartete uns ein eigentlich noch fast wohnlicher Lostplace an dem es allerhand zu erkunden gab. Die Suche nach den Hinweisen ging uns eigentlich auch ganz gut von der Hand und so konnten wir schon bald den Hinweis zum Cache zusammenpuzzeln. Leider stand uns dann mindestens ein Elefant auf der Leitung! Zu unserem Glück haben wir dann aber Besuch von den Ownern bekommen. Kaffeekanne hab ich keine gefunden, sonst hätten wir dem Besuch ja einen Kaffee angeboten ;-)
So blieb es eben bei einem netten Gespräch und einer kleinen Aufklärung, wo die Hinweise versteckt sind, die uns durch die Lappen gegangen sind und einem Schups in die richtige Richtung was das Versteck des Caches angeht.
Man sollte eben die Augen richtig aufmachen!
Alles in allem ein wirklich gelungener Nachmittag an einer gemütlichen Location und ganz passend als Warm-Up für unsere Lostplace-Woche in Leipzig.
Treffen und getroffen werden :-)
Erstens kommt es anderst und zweitens als man denkt...
Wir waren grade fertig mit dem Abendessen, da erreichte uns die Mail, dass es einen neuen Cache in der Gegend gibt. Allerhand... das Rätsel war nicht schwer, aber der Mos hatte ja um 20 Uhr Probe und so wars nix mit gleich los rennen. Als dann aber der Mos um 22:15 Uhr wieder da war, haben wir uns gleich fertig gemacht und sassen um 22:30 Uhr (noch am Donnerstag) im Auto. Online war noch nicht geloggt und so hegten wir noch die leise Hoffnung die ersten am Final zu sein. Also auf zu Conivos Farbenspiel.
Beim Eintreffen am Parkplatz wurde diese Hoffnung allerdings schlagartig zunichte gemacht. Da standen bereits zwei Autos und ein paar Leute und so stiegen wir aus und gesellten uns dazu. Scheinbar hatten die die Runde schon alle hinter sich und so zogen wir los, auch ohne Hoffnung auf einen Platz auf dem Treppchen, um die Dose zu suchen.
Und weil wir die sind, die wir sind, sind wir gleich mal munter in die falsche Richtung gelatscht. Dabei schloss ich im Dunkeln noch nähere Bekanntschaft mit einem Frosch, die für diesen vielleicht weniger angenehm, aber scheinbar nicht all zu tragisch war.
Lieber Frosch... nur für den Fall, dass du diesen Blog einmal lesen solltest: SORRY!!!
Als wir dann doch noch die Kurve auf den richtigen Weg kratzen konnten, fanden wir auch schnell den Ort, an dem die das GPS behauptete, das wir richtig seien. Und wir suchten und suchten... und fanden erstmal nix! Schätzungweise hatte jeder von uns das Zielobjekt schon untersucht, aber gefunden haben wirs erst, als wir nochmal ein kurzes Zusammentreffen mit einem hilfsbereiten eingeborenen Cacher hatten. Jetzt wussten wir auch endlich was wir suchen mussten und hatten somit auch bei den folgenden Stages keine grossen Probleme mehr, diese zu finden.
Wir brachten die Runde recht zügig hinter uns, aber das Final machte uns dann doch noch ein bisschen zu schaffen. Nach ein paar Minuten geduldiger Suche konnte sich der Cache allerdings nicht mehr vor uns verstecken und konnten wir am Freitag Morgen um 00:40 Uhr unseren Fund loggen und uns auf den Heimweg machen.
Da haben wir mal wieder was erlebt und Waldi hatte natürlich auch Spass nachts im Wald :-)
An dieser Stelle auch noch mal schöne Grüsse an alle die wir getroffen haben!!
Wenn die Affen steigen wird das Wetter gut
Wir hatten uns schon am vergangenen Wochenende die Location von diesem T-5er-Cache angeschaut und gemeinsam beschlossen, dass der mit dem richtigen Hilfsmittel durchaus machbar ist. Also haben wir heute das Hilfsmittel ins Auto gepackt, was sich als ein bisschen schwieriger erwies, da es irgendwie unhandlich ist, und haben uns auf den Weg gemacht.
Vor Ort ging dann das Bergen des Döschens recht schnell, nur mit dem Auspacken hatten wir ein paar kleinere Schwierigkeiten. Aber auch das haben wir hinbekommen und so konnten wir in aller Ruhe und völlig unbeobachtet unsere Namen ins Logbuch setzen.
Und Waldi hatte natürlich wieder nur Schabernack im Kopf.
Heute waren wir alle gemeinsam in Bern unterwegs.
Alle gemeinsam, das sind Blumi, Spirit, Mos und ich. Eben die ganze Bagage!
Auf dem Hinweg schon haben wir die eine oder andere Dose geloggt, wie zum Beispiel die schöne Holzbrücke
von der aus man einen schönen Blick auf die beeindruckende Kirche am Berg oben hat.
Mein 200ster Cache war dann die Güezibüchse, an der wir uns durch die leckern Versucherchen des Keksherstellers probiert haben, bis uns beinahe schlecht geworden wäre. Natürlich haben wir auch eingekauft, auch wenn uns die Wahl wirklich schwer gefallen ist.
Extra für Waldi haben wir auch einen Abstecher in den Wald gemacht.
Nicht ganz uneigennützig, denn natürlich gabs auch dort für uns ein Döschen zu suchen. Auch die Aussicht dort war echt sehenswert und so haben wir den kleinen Abstecher auch sehr genossen.
In Bern hatten wir nicht sehr viel Erfolg, da die von uns ausgewählten Caches alle in der Altstadt waren, und da war es überall total überlaufen, so dass wir auch nicht eine Sekunde unbeobachtet suchen konnten. So haben wir beschlossen, das es wohl am besten wäre, wenn wir uns einfach in Ruhe die Altstadt anschauen und dann unverrichteter Dinge wieder gehen. Aber ein Bild von Waldi haben wir natürlich trotzdem gemacht.
Unser Heimweg führte uns durchs Berner Oberland und am Thuner See vorbei.
Von Hunger geplagt suchten wir dort direkt einen Italiener auf, wo wir uns mit einem leckeren Abendessen für den Heimweg gestärkt haben.
Das eine oder andere kleine Döschen konnten wir im Vorbeifahren noch mitnehmen bevor der 13-Stunden-Cachingtag zuende ging.
Wie Waldi zum Geocaching kam
Das ist Waldi der Waldbär, seid einiger Zeit, genau genommen seid ich ihn geschenkt bekommen habe, mein ständiger Begleiter. Ich habe beschlossen, eine art Fototagebuch für Waldi zu führen, damit er und ich und der, der ihn mir geschenkt hat, immer sehen können, wo Waldi so rumgekommen ist.
Jetzt mal unter uns Geocachern... was liegt da näher als ihm einen TB-Hänger anzuhängen? So kann Waldi mit mir von Cache zu Cache reisen und allerhand schöner und spannender Dinge erleben.
Heute war sein erster Tag als TB Waldi Waldbär und er hat seine Aufgabe ganz gut gemeistert.
Besonders gut gefallen hats ihm in Augusta Raurica
und in der alten römischen Wasserleitung.
Waldi steht einfach auf altes Gemäuer in dem man auch noch selber was entdecken kann, weil nicht alles eingzäunt und abgesperrt ist. Selbst erkunden heisst die Devise.
Und mutig ist der Waldi auch! Er hat sich gleich mit ein paar fiesen Römern angelegt.
Gewonnen hat er nicht, der Römer hatte ein Herz aus Stein und hat den Waldi erst wieder losgelassen, als ich ihm zur Hilfe kam.
Aber mutig ist der Waldi trotzdem, was auch folgendes Bild an einem Cache mit super Aussicht beweist.
Oder dieses, wo er sich mit dem Biest angelegt hat.
Und kontaktfreudig ist er auch, wie das nächste und letzte Bild zeigt, dass wir an einem idyllisch gelegenen Cache aufgenommen haben.
Ich bin schon gespannt, was Waldi noch alles erleben wird!
Mächtig matschig
Heute war unser erster Urlaubstag und wir hatten natürlich gleich eine Menge vor.
Leider leider hatte das Wetter in letzter Zeit ja keine all zu guten Seiten, dementsprechend wars überall matschig, wo nicht asphaltiert war. Aber mal abgesehen von richtig dreckigen Schuhen konnte alles Schlimmere verhindert werden.
Ich war ja nun schon ein paarmal in der Zentralschweiz cachen, was ja bedingt dadurch, dass Mos und Spirit hier leben, gefördert wird, aber ich bin immer wieder erstaunt, was Conivo noch so einfällt. Wir wollen mehr!!!
Nach 9 Caches für uns "Ausländer" bzw. 6 Caches für die Einheimischen, haken wir den Tag mal als überauss erfolgreich und spassig ab :-)
Morgen gehts erstmal nach Zürich!
Ab in den Urlaub
Heute wars endlich so weit....
Heute gings für Blumi und mich ab in den Süden. Bis in die Schweiz, wo wir die nächste Woche einen gemütlichen Cachingurlaub verbringen werden.
Und was liegt näher, wie auf dem Weg zu einem solchen Urlaub ales an Caches mitzunehmen, die auf dem Weg liegen?
Gleich an der ersten Raststätte haben wir uns die Schuhe richtig eingesaut. Leider umsonst, denn ganz offensichtlich waren wir zu dösig um den Cache dort zu finden.
Die folgenden Filmdöschen an diversen Leitplanken liessen sich dann alle gut finden.
Was allerdings die Herren vom Zoll dachten weiss ich nicht. Immerhin hatten wir eine ganze Menge Papier auf dem Amaturenbrett, ein GeePee in der Hand und einen Kugelschreiber am Sicherheitsgurt. Der sich natürlich beim ersten Abschnallen im hohen Bogen verabschiedet hat. Irgendwo baumelte auch noch eine Stirnlampe :-)
Ein kleines bisschen länger als sonst haben wir schon gebraucht :-) und wir haben nichtmal alle Caches gemacht.
Juhuuuuu, unser 4. FTF
Da das Wetter heute nicht besonders war, entschieden wir uns, zu Hause einen faulen Tag zu machen. Also ein bisschen in die Röhre geglotz, ein bisschen in den Foren rumgetrieben, lustige Cachelogs gelesen und Fotos geschaut - wie das halt so ist. Plötzlich poppt unten rechts das kleine Outlook-Mail-Fensterchen auf. Waaaas????? ein neuer Cache in der Homezone? Gleich mal nachschauen... Ein Rätsel-Cache von Rigicache, der kann ja nicht sooo schwer sein.
Oh, Mist 4 Sterne (wurde inzwischen auf 2 1/2 Sterne heruntergestuft), naja, mal genauer lesen... und schon ist der Mos am Rechnen. Kaum eine halbe Minute ist vergangen, da füttert er schon den Geochecker und der sagt auch noch "Richtig!!!". Nun sind wir vollends aus unserer Lethargie aufgewacht! Ob es noch reicht für einen FTF? Das Ziel ist doch knapp 10 km Luftlinie (also etwa 15 Autokilometer) entfernt. Ob noch andere das Rätsel auch so schnell lösen? OK, wir probieren es. Auf dem Parkplatz angekommen, steht zwar schon ein Auto da, aber schnell haben wir gemerkt, dass dies wohl das Vehikel des Hundebesitzers war, der gerade in eine andere Richtung lief. Also nichts wie los. Hmmm.. Oben an der Strasse kommt ein Auto angebraust und fährt abrupt in einen kleinen Feldweg, 2 Leute steigen aus und rennen schon fast Richtung Zielgebiet. Ob das auch Cacher sind? Jedenfalls kannten wir sie nicht. Kurz vor dem Ziel trafen wir aufeinander und sogleich war klar, das sind auch Cacher, nämlich das Team Twin-Zen-Ing. So legten wir gemeinsam die letzten 50 Meter bis zum Ziel zurück und entdeckten auch schon gleich die Cachebox. Das Logbuch war wirklich noch jungfräulich - also schnell loggen.
Wir unterhielten uns noch eine Weile und hofften, dass noch weitere Cacher aus der Gegend aufkreuzen. Doch als nach einer halben Stunde noch keiner da war, machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. (Das Auto bzw. den Parkplatz kann man von der Ziellocation aus sehen). Kurz bevor wir unser Auto erreichten, kam ein Auto angebraust und parkte. Ein junger Mann stieg aus und lief in Richtung Ziel. Aber wie ein Cacher hat der nicht ausgesehen und getroffen hatten wir den jedenfalls noch nie. Naja, den FTF nimmt uns eh niemand mehr *gg*. Gerade als wir dann aus dem Parkplatz rausfahren, kommt doch noch einer der uns bekannten Cacher aus der Gegend angefahren: Rotmarder mit Junior. Ihm war natürlich gleich klar, dass der FTF weg ist, und meinte noch, irgendwie hat er einfach zu lange falsch gerechnet. Tja, so reichts ihm halt wohl nur für Silber.
Das Monument
Conivos Monument war ein Cache, der mir persönlich ganz besonders ganz bestimmt in Erinnerung bleiben wird. Ich glaube ich war selten so erstaunt über einen Cachefund wie hier. Ich hab eigentlich nur aus grundsätzlichem Interesse die Tafel auf dem Gedenkstein gelesen.
"In Gedenken an Cacher Geo"
Es hat wohl 2 oder 3 Sekunden gedauert bis ich kapiert habe, was ich da gelesen habe :-)
Ein Kreuz mit dem Kreuz
Heiligkreuz wäre fast zu unserem persönlichen Waterloo geworden. Nachdem wir in mehreren Anläufen verzweifelt an allen möglichen und unmöglichen Plätzen gesucht haben, ist er nun endlich gefunden. Natürlich an einem Platz, an dem wir alle vier ganz bestimmt mehrfach nachgesehen haben.
Unsere Entdeckung der Betriebsblindheit!
28.03.10 13:50:24, 